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Wie läuft es ab? Was können Sie in dem Verfahren für Ihre Bewerbung nutzen?

Auswahlverfahren Bewerbung was ist das?

 

Was ist das Auswahlverfahren bei einer Bewerbung?

Das Auswahlverfahren einer Bewerbung dient dazu, aus der Vielzahl der erhaltenen Bewerbungen, den nach den verfügbaren Informationen passendsten Bewerber zumeist nach einem genau festgelegten Prozess zu ermitteln.

Dieser Prozess beginnt in der Regel nach Abschluss des Bewerbungseingangs, was heißt, meist nicht früher als drei Wochen nach Beginn der Stellenausschreibung.

Der erste Schritt des Auswahlverfahrens ist in aller Regel die Sichtung und der Bewertung der Bewerbungsunterlagen, d.h. des Bewerbungsschreibens, des Lebenslaufs, der Arbeitszeugnisse, der Schul- und Ausbildungs-, Hochschulabschlusszeugnisse sowie eventueller weiterer Qualifikationsbelege.
Über diesen Abschnitt des Auswahlverfahrens, der sich auf die Bewerbungsunterlagen konzentriert, erhalten Sie Bewerbungstipps unter dem Menüpunkt „Die Bewerbung“.

 

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Wie lange dauert das Auswahlverfahren einer Bewerbung?

Das Auswahlverfahren, da ja erst nach Abschluss des Bewerbungseingangs beginnt, kann insgesamt mehrere Wochen bis Monate dauern.

Die Kandidaten, die schon in der ersten Runde des Bewerbungs-Auswahlverfahrens ausscheiden, erhalten meist als erste Post, was heißt, eine Absage.

Alle anderen müssen sich länger gedulden.

Die Kandidaten die mit Ihrer Bewerbung in der letzen Runde des Auswahlverfahrens ausscheiden, werden oftmals nicht gleich abgesagt. Die erwählten Kandidaten, auf die die Wahl gefallen ist, für bekommen hier meist auch zeitlich Vortritt.

Doch das ist gar nicht herabwürdigen gemeint. Vielmehr will man dann zumeist abwarten, ob man die Bewerber der Wahl tatsächlich unter Vertrag bekommt. Falls nicht, könnte sich man unter den noch nicht abgesagten Bewerber für Nachrücker entscheiden, sofern die Zeit zur Besetzung der Stelle dazu drängt. Und darin könnte auch für Sie noch eine Chance liegen, selbst wenn sie mit Ihrer Bewerbung im Auswahlverfahren nicht den allerersten Platz gemacht haben.

 

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Wie funktioniert ein typisches Auswahlverfahren für Bewerbungen?

Auf eine Stellenausschreibung erhält ein Betrieb zumeist hunderte Bewerbungen. Eine Faustformel besagt, dass 90 % der Bewerbungen innerhalb von etwa drei Wochen ab dem Termin der Ausschreibung eingehen. Daraus ergibt sich die zu erwartende Dauer, bis das Auswahlverfahren der Bewerbung beginnt. Der erste Schritt des Bewerbungsauswahlverfahrens ist ein Massenverfahren, das nach rationalen Gesichtspunkten organisiert ist. Mit möglichst geringem Aufwand sollen zu Beginn des Bewerbungsauswahlverfahrens zunächst meist 80 % bis über 90 % der Bewerbungen aussortiert werden, um ein überschaubares Konzentrat der wahrscheinlich geeignetsten Kandidaten zurückzubehalten. Bei diesem sog. “Screening” werden die Bewerbungsunterlagen nicht gleich gründlich durchgelesen, sondern nach ganz bestimmten Kriterien punktuell durchleuchtet. Wer in diesem Schritt des Bewerbungsauswahlverfahrens durchfällt, hat auch trotz ansonsten guter Bewerbungsunterlagen keinerlei Chancen mehr.

Beim ersten Screening wird vor allen auf harte Faktoren und auf verdeckte Signale geachtet.

Harte Faktoren sind faktische Größen wie Qualifikation, Zensuren, Studiendauer, Art der Berufserfahrung, etc. Diese Faktoren des Lebenslaufs stehen fest und sind zum Zeitpunkt der Bewerbung nicht mehr verbesserbar.

Verdeckte Signale sind z.B. Warnsignale, die für Insider in Ihren Bewerbungsunterlagen erkennbar sind. Hier gibt es im Bewerbungsauswahlverfahren viel Verbesserungspotential, welches Sie ausschöpfen können. Auf den Seiten des Abschnitts „Die Bewerbung“ erhalten Sie hierzu wertvolle Tipps.

Die verbleibenden Bewerber können zumeist mit einer Kontaktaufnahme des Unternehmens rechnen. Das kann zunächst ein Telefoninterview (Vorstellungsgespräch am Telefon), ein Online-Vorstellungsgespräch per WebCam oder auch gleich eine Einladung zu einem persönlichen Vorstellungsgespräch oder seltener zu einem Assessment-Center sein. Letzere Verfahren der Bewerberauswahl dienen dazu, die Persönlichkeit sowie kaum messbare Eigenschaften der Bewerber kennenzulernen. Dazu gehören Teamfähigkeit, soziale Intelligenz, Eloquenz (sprachliche Ausdrucksfähigkeit), Kommunikationstalent, persönliche Ausstrahlung, Führungsfähigkeit, Organisationstalent, verkäuferisches Talent, passende “Chemie” u.ä.m. Trotz aller Bemühungen solche Bewertungen zu objektivieren, wird in der Praxis des Bewerbungsauswahlverfahrens oft maßgeblich aus dem Bauch heraus geurteilt, so dass die Trefferquote bei Vorstellungsgesprächen mit bis zu 50 % und bei Assessment-Centern mit bis zu 70 % meist nicht überschritten wird, sondern häufig sogar deutlich geringer ausfällt. Hier liegen für Sie große Potentiale, den Bauchfaktor Ihrer Beurteiler zu Ihren Gunsten zu beeinflussen.

Da Sie in einem Vorstellungsgespräch auch auf versteckte Schwachstellen in Ihren Arbeitszeugnissen angesprochen werden können, sollten Sie sich dafür gezielt Antworten vorbereiten. Um Ihre Zeugnisse hierfür besser zu verstehen, finden Sie auf der Seite Arbeitszeugnisse Zusammenstellungen von häufig verwendeten Bewertungs-Codes.

Auf Bewerbungsauswahlverfahren wie Intelligenztests, Wissenstests, Fähigkeitstests, biografische Analysen, Persönlichkeitsanalysen, graphologische, ja sogar astrologische Gutachten gehe ich auf dieser WebSite nicht ein, obwohl sie mit zu einem Auswahlverfahren von Bewerbungen gehören können.

Der Sinn dieser WebSite ist nicht die vollständige Auflistung und Darstellung aller möglichen Elemente die in einem Bewerbungsauswahlverfahren vorkommen können. Vielmehr will ich Ihnen aufzeigen, wo und auf welche Weise Sie mit Ihrer Bewerung im Auswahlverfahren Einfluss nehmen können, um Ihre Bewerbungs-Chancen zu steigern, d.h. sich erfolgreicher zu bewerben.

Außer einer gründlichen inhaltlichen Vorbereitung auf Testverfahren anhand einschlägiger Bücher (s.u.), gibt es zu den zuletzt genannten Bewerbungsauswahlverfahren jedoch kaum weitere Einflussmöglichkeiten.

>> Telefonisches Bewerbungsgespräch – das Telefoninterview


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Literatur zu Einstellungstests gibt’s hier

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