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 Setzen Sie positive Signale!

Wirken Sie sympathisch!

Hierbei ist in erster Linie Ihr Denken gefragt. Solange Sie Angst haben, man könne mit Ihren Qualifikationen nicht zufrieden sein oder man würde Ihnen unangenehme Fragen stellen, werden Sie sich nur verkrampfen und das Ebenbild eines wenig sympathischen Menschen abgeben.

Stellen Sie sich vielmehr darauf ein, Ihr Gegenüber menschlich für sich gewinnen zu wollen.

Wenn das einfacher gesagt als getan ist, versuchen Sie es mit einigen leicht erlernbaren Techniken, die einen sympathischen Eindruck begünstigen.

Schauen Sie Ihrem Gesprächspartner offen und freundlich direkt in die Augen. Vermeiden Sie dabei, Ihn anstarren, sondern versuchen Sie, etwas Bewegung in Ihre Mimik zu bringen.

Bestätigen Sie Ihn durch Kopfnicken und freundliche Anmerkungen.

“Zaubern” Sie positive Ausstahlung auf Ihr Gesicht und Glanz in Ihre Augen. Das klingt etwas abgehoben, nicht wahr? Aber es funktioniert - und zwar ganz einfach: Versuchen Sie, mit Ihrem ganzen Gesicht zu lächeln, ohne aber dass Sie Ihre Mundwinkel dazu verwenden. Sie erhalten dadurch einen positiven, sympathischen Gesichtsausdruck ohne gekünstelt zu wirken. Je öfter Sie das üben, desto besser wird es Ihnen gelingen. Testen Sie Ihre Wirkung dabei in der Öffentlichkeit. Sie werden bald merken, wie viele sympathische Blicke Sie selbst im Vorbeigehen auf sich ziehen werden.

Imitieren Sie den Wunschbewerber-Typ!

Die Anforderungen an verschiedene Stellen und Positionen sind natürlich unterschiedlich. Dennoch gibt es eine Reihe von wünschenswerten Eigenschaften, die kaum ein Personaler missen wollte. Dazu gehören Eigenschaften wie Offenheit, Motivation, Initiative, Sicherheit. Wenn Sie diese Inhalte sichtbar verkörpern, haben Sie gute Chancen, in die innere Schablone des Bewerters zu passen.

Offenheit signalisieren Sie am besten mit dem schon oben empfohlenen offenen, freundlichen Blick ins Gesicht des Gesprächspartners. Wenn Ihnen das schwerfällt, trainieren Sie es zuvor im Alltag mit beliebigen Personen.

Ein weiteres starkes Signal für Offenheit ist Ihre Arm- und Handhaltung. Verschränken Sie nicht ihre Arme und falten Sie nicht Ihre Hände. Legen Sie Ihre Hände etwa schulterweit auseinander offen auf den Besprechungstisch - oder wenn das nicht geht, zumindest gut sichtbar für den Gesprächspartner ab. Versteckte Hände unter dem Tisch signalisieren, dass man etwas verbergen möchte. Auch wenn Sie sich dabei komisch fühlen – Sie wirken ungleich besser. Benutzen Sie Ihre Hände zur unterstreichenden Gestikulation (!) und legen Sie sie anschließend wieder auf den Tisch zurück.

Motivation und Initiative können Sie ebenfalls durch ihre Körperhaltung signalisieren. Lehnen Sie sich nicht zurück, versuchen Sie nicht lässig zu wirken und Männer schlagen die Beine nicht übereinander. Ein motivierter, tatendurstiger Mensch sitzt aufrecht, den Oberkörper leicht vorgebeugt, ohne Kontakt zur Rückenlehne (wenn das möglich ist). Sie wirken so, als ob Sie bereit sind unmittelbar aufzustehen und anzupacken – und das ist auch gut bei einer Bewerbung um sitzende Tätigkeiten.

Sicherheit wird durch die oben genannten Signale bereits mitsignalisiert. Doch auch weitere Signale sind wichtig. Hier sind in erster Linie Stimme und Sprache zu nennen. Sprechen Sie

  • etwas lauter als normal,
  • etwas langsamer als normal und
  • etwas betonter als normal.

Männer wirken übrigens mit einer etwas tiefer angesetzten Stimme – ohne dabei in Stimmnot zu geraten – überzeugender und vertrauenswürdiger. Es ist dies der “Brustton der Überzeugung” der sogar sprichwörtliche Bedeutung hat. Männer verwenden diese Sprache und Stimme beim Flirt übrigens unwillkürlich – nur mit dem Unterschied, dass beim Flirt die Lautstärke eher etwas abgesenkt wird.

Sie können Ihr Gefühl der Sicherheit wie auch Ihren Ausdruck der Sicherheit mit Hilfe Ihrer Körperhaltung unterstützen. Stellen Sie beide Füße mit jeweils der ganzen Auftrittsfläche auf den Fußboden. Oberschenkel und Unterschenkel sollten dabei einem rechten Winkel möglichst nahe kommen. Sie schaffen und fühlen so mehr Stabilität für die ganze oben nahegelegte Sitzhaltung. Und dieses Gefühl erhöhter Stabilität wirkt sich auf Ihr Sicherheitsgefühl und damit auf Ihre Sicherheits-Signale aus. Auch Sprache und Stimme werden so – wahrscheinlich für Sie unmerklich aber für Ihren Gesprächspartner unterschwellig wahrnehmbar– positiv beeinflusst. Und manche Personaler achten auch gezielt auf Ihre Körper- und Beinhaltung. Seien Sie sich dessen stets bewusst!

Steigern Sie Ihre Attraktivität!

In puncto Attraktivität müssen Sie für sich entscheiden, wo Ihre Möglichkeiten zur Steigerung liegen – am besten schon vor dem Gang zum Fotografen für das Bewerbungsfoto. Wichtig ist, dass Sie sich über die Bedeutung des Aussehens bewusst sind und sich auf dieser Grundlage gezielt Gedanken machen. Denken Sie dabei an alles Äußere wie Kleidung, Haare, Duft, dezente Bräunung, etc. Alle diese Aspekte sind letztlich auch Bestandteil ihrer persönlichen Körpersprache. Ihr Outfit sollte der Position entsprechen. Damit ist allerdings nicht der “Blaumann” gemeint. Überlegen Sie sich, wie Sie sich für ein wirklich besonderes Ereignis in der Firma kleiden würden. Das ist dann zumeist auch die richtige Bekleidung für das Vorstellungsgespräch.

Und noch ein Tipp für Frauen: Wenn Sie sich um eine männlich dominierte Position oder eine Führungsposition bewerben, wirkt ein Männerparfüm Untersuchungen zufolge bewertungsverbessernd, weil Ihnen wohl unterschwellig männliche Fähigkeiten zugesprochen werden. Insgesamt gilt aber für Männer wie für Frauen:

  • Knoblauch und Körpergeruch sind Sympathie-Killer
  • Verwenden Sie keine Duftwässer oder nur sehr dezent

Zu starke Parfümierung wirkt bei beiden Geschlechtern im Vorstellungsgespräch unangemessen aufdringlich damit unsympathisch.

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