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 Der Lebenslauf

Ihr Lebenslauf wird bereits im ersten Auswahlschritt, dem Screening, aufmerksam und gründlich studiert. Es sind zahlreiche Fakten – die “harten Faktoren” wie Qualifikationen, Erfahrungen, Werdegang und Alter – die der Personaler auswerten muß. Und da beim Screening die Lebensläufe aller Bewerber durchgearbeitet werden müssen, ist der Aufwand entsprechend groß. Der Personaler muß dabei das Kunststück vollbringen, gleichzeitig gründlich und schnell zu sein.

Helfen Sie Ihm dabei! Strukturieren Sie Ihren Lebenslauf so, dass ein Außenstehender immer auf den ersten Blick jede Information findet, die er sucht. “Originalität”, unchronologische Zusammenstellung in thematischen Blöcken, individuelle Abwandlungen oder etwa ein vermeintlich “moderner” amerikanischer Aufbau für eine deutsche Bewerbung sind hier nicht gefragt, sondern sogar eher kontraproduktiv. Sie erschweren unnötig die Analyse Ihrer Unterlage und machen Ihnen daher den Personaler nicht zum Freund.

Unklare Angaben, die erst durch nachlesen im Arbeitszeugnis oder nachrechnen dortiger Angaben entschlüsselt werden können, verschlechtern den Eindruck Ihres Lebenslaufs. Sie riskieren dabei sogar den Eindruck, etwas Ungünstiges verschleiern zu wollen – und das ist dann ein echtes Alarmsignal.

Ein Wort zum Bewerbungsfoto:

Achten Sie darauf, dass die Art der Abbildung zu der beworbenen Position passt – also je nach Branche z.B. seriös, kreativ, modisch, konservativ, dynamisch ist. Sympathisch sollte der Eindruck immer sein. Mein Tipp: Befestigen Sie Ihr Portraitfoto am besten punktuell mit einem sogenannten Fotokleber, den Sie in Fotoabteilungen von Warenhäusern oder im Fotofachhandel erhalten. So kann das Foto jederzeit zerstörungsfrei wieder abgelöst werden.

Das sollten Sie vermeiden:

  • Unübersichtlicher Aufbau
  • Handschriftlicher Lebenslauf, ohne dass dies ausdrücklich gefordert war
  • Zu ungenaue Zeitangaben z.B.
    “1994 – 1996”
    “1996 – 1999”
  • Ausschweifende Beschreibungen
  • Schönreden oder vertuschen von Zeiten der Arbeitslosigkeit oder anderer ungünstiger Phasen im Lebenslauf (s.u.)
  • Unwichtige, nicht zweckdienliche Angaben
    (z.B. Geburtsdaten der Geschwister ...)

Setzen Sie positive Signale:

  • Klare, übersichtliche Struktur üblichen Aufbaus
  • Wenn möglich auf 1, max. 2 Seiten (bei umfangreicheren Werdegängen) beschränken
  • Klares, sauberes, gut leserliches Schriftbild in nicht zu kleiner Schriftgröße.
  • Klare Zeitangaben,
    z.B. Juli 94 – Sept. 96 (taggenaue Angaben sind
    i.d.R. nicht nötig)
  • Stehen Sie offen auch zu schlechten Phasen
  • Nur wenn erforderlich:
    kurze, prägnante Erklärungen für besondere Ereignisse.
  • Grundsätzlich gilt: signalisieren sie in Aufbau und Inhalt: Offenheit, Transparenz, Klarheit, Vollständigkeit, Übersichtlichkeit und damit
    last but not least
    auch Verständnis für die Belange des Personalers.

Diese Alarm- und Warnsignale im Lebenslauf sind echte Chancenkiller:

  • Lücken im Lebenslauf - diese werden stets schwerwiegender bewertet, als ungünstige Abschnitte in Ihrem Lebenslauf.
  • Verschleierung von Sachverhalten
  • Nicht belegte oder nicht belegbare Erfolge

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